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Die Bewegtbildangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet

ISBN: 978-3-940715-21-0

Erscheinungstermin: Juni 2011 

Verlag: MLS LEGAL, Bremen/Berlin 

Umfang: 188 Seiten 

Herausgeber: Prof. Dr. Andree Kirchner, LL.M. (Counsel, International Legal Affairs, MLS Legal GmbH - Rechtsanwalts- und Fachanwaltsgesellschaft, Bremen/Berlin) und RAin Dr. Iris Kirchner-Freis, LL.M.Eur. (Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht, Geschäftsführerin, MLS Legal GmbH - Rechtsanwalts- und Fachanwaltsgesellschaft, Bremen/Berlin)

Autorin: RAin Iris Kirchner-Freis

Backcover:
Die Medienlandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess. Ihr derzeitiges Erscheinungsbild war vor einigen Jahren noch kaum vorstellbar, und ihre weitere Entwicklung ist auch weiterhin nicht vollständig absehbar. Durch den technischen Prozess der Digitalisierung und Komprimierung von Informationen werden die Voraussetzungen geschaffen, um Programm­ inhalten neue Verbreitungsmöglichkeiten zu geben und neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Bisher getrennte Übertragungswege, Inhalte und Empfangsgeräte werden aufgrund der Digita­ lisierung einander angenähert und kompatibel gemacht. Sprachnachrichten, Musik­ und Bild­ aufnahmen können in digitalisierter Form über unterschiedliche Netze versendet werden. Für den Fernsehsektor ergeben sich damit neue Möglichkeiten zur Übertragung und zum Ausbau der Inhalte. So können auch Bewegtbildangebote der öffentlich­rechtlichen Rundfunkanstalten mit der Hilfe der digitalen Technologie über unterschiedliche Netze verbreitet und mittels un­ terschiedlicher technischer Geräte empfangen werden: Man denke an Fernsehen mit Inter­ netverbindung oder Computer mit Fernsehempfang. Diese Annäherung und Zusammenführung technischer Systeme wird allgemein unter den Begriff ?Konvergenz? gefasst. Diese Änderungen der Technik und des Nutzungsverhaltens der Rezipienten wirken sich auf die wirtschaftlichen Bedingungen der Medientätigkeit aus und werden auch den rechtlichen Rahmen der Medienak­ tivitäten auf nationaler bzw. unionsrechtlicher Ebene nachhaltig beeinflussen. Auch im Bereich der Fernseh­ bzw. Bewegtbildnutzung wird die Grenze zwischen herkömmlichem Fernsehen und neuen Verbreitungsformen wie Internetfernsehen und IP­TV verwischt, darauf aufbauende rechtliche Unterscheidungen werden relativiert.